Warum ein Selbst-Test?
Das angebotene Selbsterkundungs-Verfahren für den Lehrerberuf basiert auf wissenschaftlichen Studien zur Prognose von Erfolg und Zufriedenheit in Studium und Beruf.
Die erste Grundannahme lautet dabei:
Personen mit günstigen Eingangsbedingungen in eine Berufslaufbahn absolvieren die Ausbildung (hier: das Lehrerstudium) intensiver, erzielen bessere Leistungen in Ausbildung und Beruf und fühlen sich in diesen Lebensbereichen zufriedener und weniger belastet.
Als in diesem Sinn "günstige Eingangsbedingungen" können für eine Lehrerlaufbahn gelten:
- eine Persönlichkeitsstruktur, die durch ein gewisses Ausmaß an Extraversion, psychischer Stabilität und Selbstkontrolle (im Sinne der "Big Five" der Persönlichkeitsforschung) gekennzeichnet ist
- Interesse an den Tätigkeiten, die LehrerInnen auszuführen haben, also insbesondere am Gestalten von Unterricht und am Fördern sozialer Beziehungen.
Die zweite Grundannahme lautet:
Bisherige Erfahrungen in einem Lebensbereich (z.B. im Umgang mit Kindern) erlauben Voraussagen auf künftige Erfahrungen in diesem und in verwandten Lebensbereichen.
Für Entscheidungen über die Berufslaufbahn sollte deshalb so weit wie möglich auch auf konkrete Erfahrungen (Erfolge, Schwierigkeiten, Befinden...) zurückgegriffen werden, die im Berufsfeld bzw. in verwandten Lebensbereichen gemacht wurden. Das sind bei Schulabgänger/innen, die sich für ein Lehrerstudium interessieren, z.B. ihre Erfahrungen im Leiten von Jugendgruppen.
Das angebotene "Selbsterkundungs-Verfahren" bzw. die wesentlich aus solchen Verfahren bestehende "Geführte Tour" soll es den Benutzer/innen erlauben, sich mit diesen personalen Voraussetzungen und bisherigen Lebenserfahrungen systematisch auseinander zu setzen und die Ergebnisse ihrer Reflexion in die Laufbahnentscheidungen einfließen zu lassen.