Die Hochschule für Musik Freiburg stellt sich vor:

Die Hochschule für Musik Freiburg bietet eine künstlerische und pädagogische Ausbildung über die gesamte Palette der musikalischen Berufsfelder an. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, an einer der renommiertesten Hochschulen für Musik in Deutschland in den Fächer Musikwissenschaft und Musikpädagogik zu promovieren.
Die Hochschule liegt inmitten einer parkähnlichen Anlage im Osten Freiburgs: Von Licht durchflutet und charakteristisch in der Architektur - mit einer aus akustischen Gründen gewählten Faltung der Fassade und der abgestuften Anlage der Geschosse, die ein luftiges Foyer als Kommunikationszentrum verbindet.

Studierende aus aller Welt
Heute werden durchschnittlich 550 Studierende, von denen fast die Hälfte aus aller Welt nach Freiburg kommt, von 200 Lehrenden unterrichtet, darunter zahlreiche international bekannte Künstler, Pädagogen und Wissenschaftler.
Unter den Lehrenden wirkten einflussreiche Persönlichkeiten wie Aurèle Nicolet, Wolfgang Marschner, Edith Picht-Axenfeld, Robert Aitken, Robert Levin, Carl Seemann, Vitaly Margulis, Ulrich Koch, Gerd Heinz, Heinz Holliger oder Klaus Huber. In den Klassen von Rainer Kussmaul, Wolfram Christ, Jörg Widmann, Bernhard Wulff, Branimir Slokar, Bruno Schneider oder Felix Renggli sind heute zahlreiche Studierende mit bedeutenden internationalen Auszeichnungen erfolgreich.

Profunde Ausbildung
Die Hochschule für Musik Freiburg steht für eine breit angelegte, profunde Ausbildung. Zu den Absolventen der Hochschule für Musik Freiburg gehören der Pianist Bernd Glemser, der Geiger Daishin Kashimoto, die Bratschistin Tabea Zimmermann, die Sängerin Rachel Harnisch, der Komponist Wolfgang Rihm und nicht zu vergessen die berühmten Stimmen Hildegard Behrens und Fritz Wunderlich.

Musik für Augen und Ohren
Jährlich mehr als 450 Konzerte, Opernaufführungen und Vortragsabende widerspiegeln die Arbeit in den Gesangs- und Instrumentalklassen sowie an den Instituten für Musiktheater, für Historische Aufführungspraxis, für Neue Musik (mit dem Studio für Elektronische Musik) und der Freiburger Akademie zur Begabtenförderung (FAB). Die Studierenden sind in zahlreichen Hochschul-Ensembles aktiv, darunter das Freiburger Schlagzeugensemble, das Orchester, der Chor, das Kammerorchester, der Kammerchor und die Big Band der Hochschule, die Schola Gregoriana und die Frauenschola Exsulta Sion Freiburg. Außerdem stehen aus dem Kreis der Lehrenden international gefragte Musikerpersönlichkeiten auf dem Podium des Konzertsaals, im Kammermusiksaal oder auf den Bühnen verschiedener Kooperationspartner.

Studieren in der Musikstadt Freiburg
Dass im kulturellen Zentrum des Südwestens mit seinen knapp 220.000 Einwohnern zwei Sinfonie-Orchester zu Hause sind, ist für sich genommen schon erstaunlich. Beide Orchester bieten Sinfoniekonzerte im Konzerthaus-Abonnement, beide unterhalten Kammermusikreihen. Das international tätige SWR-Sinfonieorchester pflegt seinen traditionellen Schwerpunkt mit Musik der klassischen Moderne und der Avantgarde. Die Philharmoniker sind eher mit klassisch-romantischem Repertoire zu hören, ohne dass die Moderne zu kurz käme, und in den Opernproduktionen am Freiburger Theater.
Dazu kommen die Spezialisten für Neue Musik: die Ensembles recherche, Aventure, SurPlus, Chronophonie und Holst-Sinfonietta. Und die Gruppen am anderen Ende des musikgeschichtlichen Spektrums: die Freiburger Barocksolisten, das Freiburger Barockorchester und die Freiburger Spielleyt, außerdem La Gamba und das Balthasar-Neumann-Ensemble, zu dem ein professioneller Chor gehört. Camerata Vocale und Dufay-Ensemble pflegen vor allem ältere Musik, der Anton-Webern-Chor widmet sich anspruchsvollen Chorwerken eigentlich aller Epochen.
Eine Heimat bietet die Stadt auch dem Liedgesang sowie Klavier- und Kammermusik was sich nicht zuletzt in den Konzertreihen des 1532 erbauten Historischen Kaufhauses am Münster wiederspiegelt. In den Konzertreihen der 1901 gegründeten Albert Konzerte gastieren international gefragte Solisten und Ensembles im Rahmen einer viel beachteten Programmgestaltung.
Weithin bekannt sind auch die sommerlichen Orgelkonzerte im Münster. In die einmalige Atmosphäre des gotischen Kirchenraums zieht es zwischen Juni und August Tausende Hörer. Auch die übrigen Kirchen bieten viel Musik. Zwei große Konzertchöre, der Bach-Chor und der Kammerchor, bestreiten große Oratorienaufführungen.

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