Die Pädagogische Hochschule Karlsruhe stellt sich vor:

Allgemeines
Die Pädagogische Hochschule Karlsruhe (PH Karlsruhe) hat rund 3000 Studierende. Der Hauptsitz der Hochschule ist in der Karlsruher Stadtmitte (Bismarckstraße), es gibt je eine Außenstelle in der Kaiserallee (Fakultät I) und der Erzbergerstraße (Institut für Sozialwissenschaften).
Kurzer geschichtlicher Abriss
Die Anfänge der Lehrerbildung in Karlsruhe reichen bis ins Jahr 1757 zurück. Damals wurden die ersten „Schulkandidaten“ ausgebildet und geprüft. Aus dem elf Jahre später gegründeten Schulseminar entwickelte sich mit verschiedenen Zwischenstufen in den Jahren 1936-1942 die Hochschule für Lehrerbildung.
Aktueller Überblick
Heute ist eine theoriegeleitete und praxisorientierte, international und interdisziplinär ausgerichtete Lehrerbildung in einem zusammenwachsenden Europa wichtigste Aufgabe der Hochschule. Es können das Lehramt an Grund- und Hauptschulen und das Lehramt an Realschulen studiert werden. Abschluss ist das erste Staatsexamen.
Einen wichtigen Schwerpunkt bildet das seit 1999 eingeführte Europalehramt für die genannten Schularten. Es ist bundesweit der erste grundständige Studiengang mit dem Schwerpunkt bilinguales Lehren und Lernen in den Zielsprachen Englisch oder Französisch.
Seit dem Wintersemester 2007/08 gibt es mit den beiden Bachelor-Studiengängen „Sprachförderung & Bewegungserziehung“ und „SportGesundheitFreizeit“ zwei weitere grundständige Studiengänge, die das Profil der Pädagogischen Hochschule in wissenschaftlicher und beruflicher Perspektive erweitern. Bereits seit dem Wintersemester 2008/09 kann an der Hochschule der Trinationale Master „Mehrsprachigkeit“ studiert werden. Ab dem Wintersemester 2009/10 wird mit dem Studiengang „Interkulturelle Bildung, Migration und Mehrsprachigkeit (IMM)“ ein weiterer forschungsorientierter Master angeboten.
Forschungsschwerpunkte an der Pädagogischen Hochschule sind empirische Schulforschung, Vernetzung der Lehrerbildung in Europa (vgl. die Forschungsprojekte E-PLIPS und TEESAEC), Bilinguales Lehren und Lernen, Ganztagsschulen und (Hoch-) Begabungsforschung. In den Naturwissenschaften ist die PH Karlsruhe beim Projekt „Forsche Schülerinnen forschen“ beteiligt; der ökologische Hochschulgarten ist über die Landesgrenzen bekannt und wurde schon mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.
Die PH Karlsruhe pflegt einen sehr intensiven Studierenden- und Dozentenaustausch mit ausländischen Hochschulen in aller Welt.

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